10 verantwortungsbewusste Winter-Erlebnistipps im Engadin

1. Entspannt anreisen und mit dem öV alle Ecken des Engadins entdecken
Sich zurücklehnen, die verschneite Landschaft geniessen und stressfrei ankommen – so beginnt die Reise ins Engadin mit der Rhätischen Bahn entlang der Albula UNESCO-Welterbe-Strecke. Kein Stau, keine Sorgen wegen schneebedeckter Strassen. Und dank dem SBB-Gepäcktransport reist auch das Gepäck bequem voraus – ganz ohne Schleppen.
Übrigens: Wer mehr als eine Nacht in einem teilnehmenden Hotel oder einer Ferienwohnung bucht, profitiert von kostenloser Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel im Oberengadin. Das bestens ausgebaute Netz sorgt für eine flexible und sorgenfreie Mobilität vor Ort.

2. Engadiner Brauchtümer erleben
Im Engadin sind alte Bräuche noch lebendig. So beispielsweise der Brauch, während der Weihnachtszeit und des Jahreswechsels im Freien zu singen. Noch heute treffen sich am 24. Dezember die Schulkinder zum «Chanter suot las fnestras» und ziehen singend durchs Dorf. Am «Chalandamarz» der traditionell am 1. März stattfindet, vertreiben die Kinder mit Gesang und Glockengeläute die bösen Wintergeister, den Schnee und die Kälte. Anlässe, die bei den Zuschauenden bleibende Eindrücke hinterlassen.

3. Auf leisen Sohlen verschneite Landschaften entdecken
Im Winter verwandelt sich das Engadin in ein wahres Wintermärchen. Die weisse Pracht lässt sich wunderbar auf leisen Sohlen – mit Schneeschuhen erkunden. Die markierten Schneeschuhtrails im Engadin führen durch stille Wälder und über aussichtsreiche Hochebenen. Näher und intensiver kann man die Natur wohl kaum erleben.
4. Mit Schlittschuhen über Natureis gleiten
17 Eisplätze zählt das Engadin - da bleiben keine Wünsche offen. Einzigartig ist der Natureisweg Madulain-Zuoz, der sich entlang des Innufers durch die Auenlandschaft schlängelt. Die Licht-Spielereien des Flusses und die Ruhe in der Talfläche begleiten Gäste auf einer Länge von drei Kilometer. Bei winterlichen Temperaturen laden auch der Lej da Staz und der Lej da San Murezzan dazu ein, Piruetten zu drehen oder genussvolle Runden auf der Eisbahn zu ziehen.
5. Entspannen oder Revitalisieren mit der Kraft der Natur
Nach einem erlebnisreichen Tag im Schnee sorgt eine Massage für wohltuende Entspannung. Bei der Aromaölmassage im Ovaverva in St. Moritz kommen Aromaöle der regionalen Manufaktur Soglio zum Einsatz. Positive Effekte für Körper und Geist sagt man auch dem Eisbaden nach. Für Gewagte bietet der St. Moritzersee und Silsersee zwei Eisbadestellen, die eine unvergessliche Selbsterfahrung im kristallklaren Engadiner Wasser versprechen.

Eisbaden im Engadin
(Eis-)Schwimme dich gesund und glücklich
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6. Eine Kutschenfahrt durch die verschneite Engadiner Landschaft unternehmen
Für alle, die den Tag einmal ruhiger gestalten möchten, bietet sich eine romantische Pferdeschlitten- oder Kutschenfahrt an. Dabei eröffnen sich zauberhafte Einblicke in die idyllischen Seitentäler oder über die gefrorene Seenlandschaft. Mit der Buchung einer Kutschenfahrt unterstützen Gäste die einheimischen Kutschbetriebe, welche ihre Tätigkeit mit viel Herzblut ausüben.
7. Bei Rätselspass mit der Rhätischen Bahn die Engadiner Kultur kennen lernen
Während der Zugfahrt mit der Rhätischen Bahn lösen Besuchende beim «TrenInn» an verschiedenen Stationen knifflige Fragen. Dabei lernen sie nicht nur die kulturellen Schätze vor Ort kennen, sondern entdecken auch die wilden Schluchten und Täler zwischen dem Ober- und Unterengadin hautnah. Für gutes Rätsellösen locken attraktive Preise aus dem Engadin.

Erlebnis «TrenInn»
Der Rätselspass entlang der Engadiner Kulturlinie, welche von St. Moritz/Pontresina bis Scuol-Tarasp führt, testet dein Wissen. Du kannst während der Bahnfahrt rätseln, dabei Punkte sammeln und an den Endbahnhöfen St. Moritz, Pontresina, Samedan oder Scuol einen Preis abholen.
8. Vegetarisch essen
Im Engadin wird gut vegetarisch gegessen. Das erste vegetarische Hotel im Engadin, das Hotel Chesa Pool, liegt versteckt im Fextal bei Sils. Das zu Fuss via Winterwanderweg erreichbare Restaurant tischt Gästen einzigartige, vegetarische Kreationen auf. Käseliebhabende dagegen fahren in der «Gondolezza» in Richtung Käsehimmel. In der ausrangierten Gondel geniessen Besuchende Gletscher-Fondue und Raclette.

9. An einer Dorf- oder Museumsführung teilnehmen
Woher stammen die Ortsnamen? Warum ist die Kirche San Gian in Celerina ohne Dach? Wer hat den Bobsport erfunden? Ob bei Schneegestöber oder bei Sonnenschein, eine Dorf- oder Museumsführung bieten bei jedem Wetter spannende Einblicke in die Engadiner Kultur und beantwort so manche bisher unbeantwortete Fragen.

10. Eine Swisstainable klassifizierte Unterkunft buchen
Swisstainable klassifizierte Leistungsträger bekennen und verpflichten sich zu Nachhaltigkeitsaktivitäten im Betrieb. Eine Buchung in diesen Unterkünften fördert die Nachhaltigkeit in der Destination.
Swisstainable klassifizierte Unterkunfte
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