Natur

Gletschergarten Cavaglia
Gross, grösser, riesig. Die Gletschermühlen von Cavaglia, auch «Töpfe der Riesen» genannt, am Fusse des Berninamassivs und überragt vom Piz Palü sind ein eindrückliches Naturphänomen. Über Jahrtausende hinweg haben Gletscherwasser, Schutt und Kies den harten Fels bearbeitet und riesige Löcher tief hinein in den Grund gemahlen. Erwachsene sind von diesem Zeugnis der Beharrlichkeit ebenso fasziniert wie Kinder, die gemeinsam mit "Grummo, dem netten Riesen" den Gletschergarten erkunden können.
Gletschergarten Cavaglia
7742 Cavaglia








Engadiner Badeseen
Jeder hat seinen eigenen Charakter: Mal erfrischend kühl, mal sommerlich warm, mal glasklar und mal geheimnisvoll dunkel – unsere kleinen, aber feinen Engadiner Badeseen sind echte Persönlichkeiten.

Muottas Muragl
Atemberaubende Aussichten
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Schweizerischer Nationalpark
Der Mensch stellt gerne Regeln auf. Formuliert Vorschriften, erlässt Verordnungen und hält sich mehr oder weniger an Gesetze. Meistens bestimmt er auch, wie sich die Natur zu verhalten hat. Wo dürfen Bäume wachsen, wie gerade muss der Fluss fliessen, wie krumm soll die Banane sein? Die Alpentiere und -pflanzen unseres Parc Naziunal Svizzer können wirklich aufatmen, denn sie haben das Glück, völlig ungestört vor sich hinleben zu dürfen. Und ihren ureigenen Gesetzen und Instinkten zu folgen. Ihr Zuhause sind 170 herrlich wilde Quadratkilometer auf alpinen 1’400 bis rund 3’200 m ü.M., die sich geographisch am Ofenpass zwischen Scuol, S-chanf, Zernez und dem Val Müstair erstrecken. Rund 100 km Wanderwege und Naturlehrpfade laden in der östlichsten Ecke der Schweiz Gross und Klein ein, Zeugen der Wildnis zu werden.



Hundert Kilometer faszinierende Erlebnisse
Murmeltiere tummeln sich überall. «Sie lieben Besucher, sonst ist es ihnen fast zu langweilig», erklärt Nationalparkwächter Fadri Bott amüsiert und rät, einen Abstecher zur Alp Stabelchod zu unternehmen, von wo man einen besonders guten Blick auf die Murmelis hat.
Steinböcke steigen im Hochsommer in höher gelegene Gebiete auf, so dass sie nur mit einer längeren Wanderung zu erreichen sind. Am besten besuchst du die Alp Trupchun, die «Serengeti der Alpen», wo mit Glück und Geduld Steinböcke beobachtet werden können.
Derzeit leben im und um den Parc Naziunal Svizzer sechs Steinadlerpaare, deren Beobachtung naturgemäss schwieriger ist als von Murmeltieren oder Steinböcken. Auf der Alp Grimmels stehen die Chancen aber gut, die majestätischen Vögel zu entdecken.
Die Suche nach Rothirschen sollte dich abends zum Hotel Il Fuorn führen, wo sich die Tiere auf einer Wiese tummeln. 20 Minuten von der Alp Trupchun in Richtung Fuorcla Trupchun entfernt, öffnet sich der Blick zum Talkessel mit bis zu 300 äsenden Hirschen.
Der lange Abstecher in die Val Cluozza lohnt sich für alle, die Gämsen mögen, denn die Rudel sind während der gesamten Tour gut zu beobachten. Toller Bonus: Von der Chamanna Cluozza lassen sich mit dem Fernglas auf einer Felsplatte 220 Millionen Jahre alte Saurierspuren gut erkennen!

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