Muottas Muragl

Muottas Muragl Sommer
Als der Schöpfer Muottas Muragl erschuf, war er besonders gut aufgelegt. Grosszügig schenkte er dem Berg die schönsten Gaben: saftige Alpwiesen, einen kleinen Bergsee, den sprudelnden Bach Ova da Muragl, einen eindrucksvollen Blockgletscher und natürlich die grossartigste Aussicht des Engadins. Überzeuge dich selbst von den paradiesischen Zuständen auf 2456 m!

Sie inspiriert Künstler, berauscht Geniesser, verzaubert Romantiker und begeistert Ausflügler:innen: die Aussicht von Muottas Muragl. Ob beim Wandern, Schlitteln oder Schlendern, die Besuchende des Paradeberges kommen aus dem Schwärmen gar nicht mehr heraus. «Wer das Engadin sehen will, geht nach Muottas Muragl», lautet ein Rat aus dem Jahr 1867, wie geschaffen für die Ewigkeit!

Berg- und Ausflugsrestaurants

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Wo die Schönheit zu Füssen liegt

Die wohl schönste Aussicht des Engadins lässt niemanden unberührt. Seit 160 Jahren geben sich Geniesser auf Muottas Muragl der puren Pracht der Berge hin. Ein Ausflug auf diesen herrlichen Ausflugsberg ist schlichtweg ein Muss. «Wer das Engadin sehen will, geht nach Muottas Muragl, dem einzigartigen Aussichtsberg mit gleichzeitigem Blick auf die Oberengadiner Alpenseenlandschaft und die eisbedeckten Gipfel der Berninagruppe», empfahl der Baedecker bereits 1867 und legte Engadiner Sommertouristen den zweieinhalbstündigen Fussmarsch vom Talboden zur Aussichtsplattform auf rund 2450 m eindringlich ans Herz. Und was fürs Herz ist Muottas Muragls fürwahr!

Da im Laufe der Zeit immer mehr Panoramasüchtige dem Zauber überwältigenden Aussicht von Muottas Muragl verfielen, erklimmt seit 1907 eine rote Standseilbahn – die zweitälteste ihrer Art in Graubünden – den steilen Berghang, um dieses Glück bequem erleben zu lassen.

Muottas Muragl
Muottas Muragl
Muottas Muragl
Muottas Muragl
Muottas Muragl
Muottas Muragl
Muottas Muragl
Muottas Muragl
Muottas Muragl
Muottas Muragl
Muottas Muragl
Muottas Muragl

Wanderungen mit Weitblick

Von der Bergstation beim Romantik Hotel Muottas Muragl führt ein abwechslungsreiches Wegenetz mitten hinein ins Panorama. Auf leichten und hochalpinen Routen, für kurze Familientouren oder ausdauernde Trekkingfans. Begleitet durch das Pfeifen der putzigen Murmeltiere, die den Fortgang der Wandernden von ihren Ausgucken genau beobachten, und zuweilen gar von einer Gruppe Steinböcke entdeckst du die Engadiner Preziosen: den kleinen Bergsee Lej Muragl zwischen mächtigen Berghängen, die wunderschön gelegene Segantini-Hütte oder im Winter die Weisheiten berühmter Dichter & Denker auf dem Philosophenweg.

Winterfreuden auf Muottas Muragl

Fernab vom bunten Treiben und Trubel der Skigebiete warten an den breiten Flanken von Muottas Muragl märchenhaft unberührte Winterlandschaften. Markierte Schneeschuhtrails führen Ruhesuchende hinein in vollkommene Schneestille, wo Gäste sich dem intensiven Erleben der Natur hingeben können. Wer lieber auf präparierten Winterwanderwegen den Schnee unter seinen Sohlen knirschen hört, während sein Blick über das Alpenpanorama deluxe schweift, kann unter bequemen und sportlichen Trails wählen.

Schlittelbahn Muottas Muragl

Abfahrt mit Adrenalinkick

Schnell, schneller, Muottas Muragl! Wer Action mag, sollte sich diese Abfahrt nicht entgehen lassen. Die Standseilbahn bringt alle Schlittler:innen hinauf zur Bergstation, dem Startpunkt hierfür: 20 knifflige Kurven, 718 Höhenmeter Gefälle und eine Länge von 4.2 Kilometer. Die Piste ist schnell und zum Teil steil, daher ist sie nicht für Familien mit Kleinkindern oder absoluten Neulingen auf dem Schlitten geeignet. Ein Helm auf dem Kopf, gute Winterschuhe und Bremshilfen sind empfohlen. Insider-Tipp: Wer keine Schlaglöcher mag, der nutzt den Vormittag fürs Schlitteln und geniesst den Nachmittag auf der Sonnenterrasse des Romantik Hotels Muottas Muragl oder in einem der Strandkörbe.

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Das Engadin im Aufwind

Du kannst es gar nicht erwarten, den Boden unter den Füssen zu verlieren? Lautlos mit den Vögeln zu fliegen und die Welt aus einem aussergewöhnlichen, faszinierenden Blickwinkel zu entdecken? Gleitschirmfliegen auf Muottas Muragl sorgt für unvergessliche Momente und sanften Nervenkitzel – für Tandem- und Selbstflieger.

490 Meter Höhendifferenz…

Auch als Flugnovize steht dir die Erfahrung offen, wie ein Vogel über die herrliche Engadiner Landschaft zu schweben, wenn du dich bei einem Gleitschirm-Tandemflug dem erfahrenen Gleitschirmpiloten die Kontrolle und dich selbst völlig dem magischen Moment überlässt. Die Voraussetzungen für den Passagier sind eine normale körperliche Verfassung und ein Körpergewicht ab 30 kg.

Die Start- und Landeplätze von Muottas Muragl sind deutlich markiert, zudem sind die aktuellen Hinweise der Infotafel an der Bergstation vor jedem Flug unbedingt zu beachten. Denn natürlich gilt stets: «Safety first». Daher sollte auch der Unterschied zwischen dem begehrten Aufwind und dem zu meidenden stark böigen Malojawind bekannt sein. Da letzterer in den Morgen- und Abendstunden sanfter bläst, empfehlen Experten Flüge zu diesen Tageszeiten. Denke bitte aber generell daran, dass du dich in einem hochalpinen Fluggebiet befindest und die Winde daher zuweilen unvorhersehbar launisch sein können.

Da das Fluggebiet innerhalb der 5 km FIZ-Zone des Flugplatzes Samedan (Engadin Airport) liegt, ist die Anmeldung jedes Fluges beim Tower unter +41 81 851 08 54 erforderlich. Die Flugkarte zeigt zudem die verschiedenen Luftraumzonen an: den grauen Kreis vom Engadin Airport, die roten Linien der Wildruhezonen vom 1. Mai bis 30. Juni und vom 1. Oktober bis 10. Dezember, die grüne Schutzzone C des Val Languard/Albris und die rote Schutzzone D im Val Roseg. Sommerflieger (1. Mai bis 10. Dezember) starten an der Bergstation auf einer weitläufigen, leicht abfallenden Alpweide. Im Winter befindet sich ein relativ flacher Startplatz ebenfalls bei der Bergstation, ggf. bei aufkommendem Malojawind auch im Lee des Hotelgebäudes. Hauptlandeplatz ist jeweils die grosse Wiese bei Punt Muragl am Fussweg nach Pontresina.

Geschichte: Der Berg, auf dem Sie die Muse küsst
Story

Der Berg, auf dem Sie die Muse küsst

Am Anfang war das Licht. Und die Künstler sahen, dass es gut war. Ausgezeichnet sogar – dieses unvergleichliche Engadiner Licht, das aus einer schönen Aussicht eine atemberaubende Aussicht macht.