
Wer sich dennoch abseits der markierten Routen bewegen möchte, sollte unbedingt folgende Grundausrüstung mitnehmen:
Eine Tour abseits der markierten Piste sollte sorgfältig geplant werden, wobei folgende Punkte beachtet werden müssen:






So reagieren Sie richtig
Verschüttete Person:
Wenn möglich seitlich der Gefahrenzone entfliehen
Stöcke und Schneeschuhe entledigen, um die Verletzungsgefahr zu minimieren
Mit Schwimmbewegungen an der Oberfläche halten
Mund zu, Arme vors Gesicht und so möglichst einen Hohlraum bilden, damit man beim Stillstand der Lawine atmen kann.
Beobachter oder Begleitpersonen:
Ruhe bewahren
Als Beobachter sollten sie sich den Punkt merken, an dem der Verschüttete verschwunden ist und wenn möglich den Bereich markieren
Im Optimalfall ist man als Gruppe unterwegs und teilt die Aufgaben auf, die einen suchen die anderen alarmieren.
So schnell wie möglich die Suche mit dem LVS beginnen. Zuerst dem stärksten Signal folgen dann den Radius immer mehr einschränken, sondieren und dann mit graben beginnen. So schnell wie möglich die Atemwege freilegen und beim Unfallort bleiben bis die Rettungskräfte eintreffen.
Nach einem Niedergang zählt jede Sekunde. Die Bergung von Verunfallten ist ein Wettlauf gegen die Zeit, weshalb eine gute Vorbereitung sehr wichtig ist.
Denn nur gerade in den ersten 15 Minuten haben die Betroffenen gute Überlebenschancen, danach nimmt diese rapide ab. Es ist also existenziell, stets in Begleitung zu touren. Die Rettung durch Kameraden ist von besonderer Bedeutung, denn sie sind vor Ort, bevor alarmierte Retter eintreffen.