Top to Bottom 2.0

Mit dem Zug zum Abenteuerbeginn
Die Sonne versteckt sich noch hinter dem Piz Muragl, während wir unsere Bikes in einem Zugabteil befestigen. Diese Biketour beginnt für die Bike-Aficionados Sidonie Jolidon, René Wildhaber und Tenjing Gurung am Bahnhof in Pontresina nicht auf dem Mountainbike, sondern im weltbekannten roten Zug, der auf der UNESCO-Welterbe-Strecke alle zum Ospizio Bernina – dem Start der Tour – bringt. Die gemütliche Wärme des Zugabteils macht der belebenden Morgenfrische auf 2253 Höhenmetern Platz. Nach einem kurzen Blick auf die Abfahrt tritt Tenjing in die Pedale, und die Gruppe folgt ihm munter.
*Bitte beachte, dass die Kapazitäten im Bahntransport für Bikes stark begrenzt sind. Es kann zu Wartezeiten kommen. Im Bernina Express ist der Transport von Bikes nicht möglich.

schwer
Top to Bottom 2.0
Top to Bottom 2.0 startet auf Ospizio Bernina. Die erste Abfahrt führt über den Poschaivino Trail nach Poschiavo, mit der RhB bequem zurück nach Ospizio Bernina und auf der zweite Abfahrt nach Pontresina.
56.77 km
6:30 h
304 hm
2078 hm
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Top to Bottom-Package
Mit dem «Top to Bottom-Package” bist du perfekt auf die Top to Bottom 2.0 Tour vorbereitet. Unsere Engadin Bike Hotels sorgen für den besten Service für dich und dein Bike. Die Rhätische Bahn bringt dich nach Ospizio Bernina, wo die Biketour beginnt.
Der weniger bekannte Weg nach Poschiavo
Wer mit dem Bike diese Region bereits erkundet hat, fährt üblicherweise dem Lago Bianco entlang und weiter Richtung Alp Grüm. Auf der Top to Bottom 2.0 Tour stehen jedoch neue Trails im Mittelpunkt. Nach einem kurzen Anstieg führt der Weg zuerst kurz auf der rechten und dann auf der linken Seite der Berninapass-Strasse talabwärts. Während die Räder surren, wirft René einen Blick auf die umliegende Landschaft. Weit und breit ist kein Mensch zu sehen – Denn die etwas längere und technisch anspruchsvollere Abfahrt über den Poschiavino Trail ist deutlich unbekannter als jene über die klassische Bernina Express Route. Landschaftlich ist sie jedoch umso beeindruckender. Mächtige Sandsteinformationen ragen aus der nahegelegenen Schlucht, während sich die Gruppe dem Zollhaus La Motta nähert. Nach Italien geht es nicht, doch die Italianità macht sich immer stärker bemerkbar. Beim Bergdörfchen Pedecosta verändert sich nicht nur die Sprache, die immer mehr italienische Züge annimmt, sondern auch der Untergrund: Die holprigen Trails aus Steinen und Wurzeln weichen sanften Wegen über Wiesen und Felder. Zum Schluss rollen die Bikes auf gepflasterten Strassen direkt auf die Piazza von Poschiavo. Bevor es «arrivederci» heisst, darf ein erfrischendes Getränk – oder wie Sidonie ihre Begleiter überrascht, ein «Gelato» – nicht fehlen: ein Stückchen «Bella Vita» in unmittelbarer Nähe des Engadins.
Zwar könnte das Trio stundenlang die Mittagssonne auf einer der vielen Restaurantterrassen auf der Piazza geniessen, doch der Zug ruft zum zweiten Mal. Am Bahnhof Poschiavo werden die Bikes wieder in die Waggons geladen.* Nun geht es erneut auf der Berninalinie hinauf zum Ospizio Bernina. Das sorgt bei Tenjing für so viele Fotomotive, dass er ohne die vehementen Rufe von René und Sidonie fast den Ausstieg aus dem Zug verpasst.
Das erwartet dich auf der Top to Bottom 2.0 Mountainbike-Tour
Biken mit Aussicht auf die umliegende Gletscherwelt
Zum zweiten Mal auf dieser Tour wird vom Zug aufs Bike gewechselt. Über den technischen Lago Bianco Trail führt die Strecke entlang des gleichnamigen Sees dem leicht abfallenden Talverlauf auf der linken Seite der Berninapass-Strasse. Vor allem auf diesem Abschnitt der Tour begegnet man, gerade in der Hochsaison und an Wochenenden, vielen Wander:innen. Und da die Wege und Trails in Graubünden allen Wegnutzenden gleichermassen zur Verfügung stehen, heisst auch hier die Devise: Fairtrail.
Umgeben von Gletschern und dem bereits bei der ersten Zugfahrt beobachteten Bergpanorama befinden sich die Bikefreunde mitten in der Erlebnisregion Bernina Glaciers. Wer es nicht eilig hat, kann an der Talstation Diavolezza mehr über die Gletscher des Berninamassivs erfahren. Zuvor lassen die Singletrails «Arlas» und «Alp Bondo» jedoch nochmals das Herz aller Mountainbikefans höherschlagen. Nach einigen flachen Trailabschnitten schlängelt sich der flowige Morteratsch Trail, begleitet von den tosenden Wassermassen der Cascada da Bernina, durch den God Chapütschöl.
Angekommen bei der Alpschaukäserei Morteratsch, können Besucher:innen nicht nur dem Käser bei seiner Arbeit zusehen, sondern lokale Milchprodukte und viele weitere selbstgemachte Köstlichkeiten gleich selbst probieren.












Gemütlicher Ausklang in Pontresina
Nun haben sich Sidonie, René und Tenjing eine Belohnung verdient. Die Frage ist: Wo? Pontresina bietet verschiedene Terrassen, um den Biketag genüsslich ausklingen zu lassen: Die Sporthütte des Sporthotels, die Gondolezza oder die Terrasse des Hotel Bernina bieten mit ihrer Aussicht das Richtige für den Gaumen und fürs Auge. Auch im Hotel Maistra 160 oder im Pavillon des Hotel Kronenhof sorgen kühle Getränke sowie kleine und grosse Snacks für den perfekten Abschluss des Tages. Doch die Entscheidung ist gefallen: Zuerst ist es Zeit für die beste Engadiner Nusstorte – gut, dass die Konditorei Kochendörfer gleich auf dem Weg liegt. Danach legt die Truppe die Beine auf der Pop-Up Plazza Bellavita hoch (Achtung: Für die Verpflegung müssen die Besucher:innen selbst sorgen). Und zum passenden Abschluss gibt’s nochmals ein bisschen Italianità – mit einer leckeren Pizza im Giardin am Dorfende.
Schon entdeckt? Top to Bottom 1.0
Vom Piz Nair bis an den Lej da Champfèr. Von ganz oben bis nach ganz unten. Vom Piz Nair bis an den Champfèrersee, über schroffe Geröllhalden zu sanften Wiesen – das ist die Top to Bottom Tour.

Top to Bottom 1.0
Die Tour beginnt auf 3055 Metern über Meer
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