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50 Shades of Blue

Wandern
Silser- und Silvaplanersee

Blau blüht der Enzian – aber ob Wanderer ihn entdecken, ist ungewiss. Sicherlich können sie sich aber auf die unzähligen Blautöne freuen, in denen unsere Engadiner Bergseen ihnen entgegenleuchten. Für ihre Namen liess sich der Volksmund zu Recht von den schönsten Edelsteinen inspirieren.

Plaun da Lej

Die kleinen Wilden

Die Seen im Engadin schimmern wie Schmuckstücke und tragen diese auch in ihren Namen: Lejin Cristal heisst zum Beispiel einer der sechs kleinen Bergseen, die mit einer Rundwanderung auf Furtschellas entdeckt werden können. Nicht weit von ihm schimmert der Lejin Malchit und auch im romantischen Lejin Rhodonit spiegelt sich der Engadiner Himmel. Etwas mehr als 2 Stunden benötigt der Wanderer für diese 6-Lejins-Wanderung. Sollte mal einer der kleinen Edelseen ausser Blickweite sein, so bieten die felsig-grauen Zacken und Zinnen des Corvatsch-Massivs dem Auge ein schönes Kontrastprogramm.

Der grosse Kalte

Wenn die Lärchen im Herbst ihre Nadeln in den Silsersee fallen lassen, bläst der Malojawind sie über die Wasseroberfläche und rollt sie mit den Wellen zu kugeligen Gebilden. Diese fluffigen Nadelbällchen werden bis zu 20 cm gross und bieten, gemächlich im Wasser schaukelnd, einen lustigen Anblick. Mit dieser Heiterkeit im Gemüt hat der Conditor Conrad Peer aus Sils Maria vor langer Zeit eine feine Silserkugel aus Schokolade ersonnen, die man sich unbedingt auf der Zunge zergehen lassen sollte!

Dies verleiht auch genügend Energie für einen Spaziergang am Silsersee, wo es neben geballter Naturpracht die Halbinsel Chastè zu entdecken gibt. Die vielen Sitzbänkli laden hier zum Verweilen ein, um dem fast unirdisch schönen Panorama die Zeit zu widmen, die es verdient.

Silsersee im Herbst

Der Zugängliche

Schön und kühl sind sie, die grossen Engadiner Seen, denn die Sonne vermag sie nur an der Oberfläche zu erwärmen. Umso herrlicher ist es, wenn der müde Wanderer seine Füsse im kühlen Nass erfrischen kann. Wohltemperierter sind da schon die zahlreichen Moorseen auf den Hochebenen, deren trüben und dunklen Wasser die Sonnenwärme besser aufnehmen. Der Publikumsliebling unter ihnen ist der Stazersee, der nach einer abwechslungsreichen Wanderung von Pontresina über die Alp Staz nach St. Moritz und erreicht werden kann. Als Schmankerl gibt es auf der rund 5-stündigen Wanderung die älteste und knorrigste Arve der Gegend zu sehen, die bereits stolze 1400 Jahre auf dem Kerbholz hat.

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