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Tourismusrat: Leistungsauftrag

Tourismusrat: Leistungsauftrag

Nach der Begrüssung durch Präsident Hugo Wetzel wurde der Leistungsauftrag des Kreisrates an die Tourismusorganisation für die kommenden vier Jahre vorgestellt. Dieser war in einer Arbeitsgruppe des Kreisrates, bestehend aus Annemarie Perl, Martin Aebli, Sigi Asprion, Anita Urfer und Katharina von Salis gemeinsam mit der Tourismusorganisation überarbeitet worden. Der Leistungsauftrag und die entsprechenden Messgrössen wurden auf die neuen Rahmenbedingungen angepasst. Neu wird die Arbeit der Tourismusorganisation anhand von zehn anstatt wie bisher neun Messgrössen beurteilt. Der neue Leistungsauftrag 2013 bis 2016 wurde vom Tourismusrat zu Händen des Kreisrates verabschiedet.

Im Anschluss präsentierten Ariane Ehrat, CEO der Tourismusorganisation, und Thomas Rechberger, Finanzverantwortlicher, das Budget für die Jahre 2013 bis 2016. Dieses soll entlang des Leistungsauftrages ebenfalls für vier Jahre gesprochen werden. Die Tourismusorganisation beantragte angesichts der aktuellen Herausforderungen eine auf vier Jahre befristete Erhöhung der jährlichen Globalbudgets für die Jahre 2013 bis 2016 um CHF 1 Mio. von CHF 15.145 Mio. auf CHF 16.145 Mio.

Eine der Herausforderungen ist eine clevere Balance im Märkteportfolio zu erreichen; d.h. ohne die Stammmärkte zu vernachlässigen, gilt es in die Diversifikation in wachsende Märkte zu investieren. Diese Diversifikation erfordert zusätzliche Mittel. Zusätzlicher Mittelbedarf entsteht weiter im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologien aufgrund der zusätzlichen Marketingkanäle und deren grossen Bedeutung. Eine neuentwickelte Warenkorblösung soll zusätzlichen Komfort im Markt und vor Ort.

Die Vision nach einer zentralen Buchungsplattform über welche Einzelleistungen, mehrere Leistungen zusammen oder auch gebündelte Leistungen durch alle Leistungsträger gebucht können, wird an die Hand genommen. Die Nachfragesteigerung im Bereich der elektronischen Buchungsplattformen kann so bestmöglich abgeschöpft werden. Zudem wird das Cross-Selling zwischen den Leistungsträgern im Tal stark vereinfacht und die Berater-Kompetenz vor Ort gesteigert.

Durch den weiteren Rückgang der Logiernächte, das gedämpfte Konsumverhalten der Gäste insbesondre in der Euro-Zone in Kombination mit dem Einfluss aus der Zweitwohnungsinitiative sowie den neuen Guidelines im Bankengeschäft und Steuerwesen wird im Oberengadin der Tourismus in Zukunft zum alleinigen Wirtschaftssektor. Unter diesen Perspektiven erfordert bereits das Halten der aktuellen Wertschöpfung im Tourismussektor einen zusätzlichen Effort. Das vorgetragene Budget 2013 bis 2016 wurde ebenfalls vom Tourismusrat gutgeheissen und zu Händen des Kreisrats verabschiedet.

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