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Gedanken von Hugo Wetzel, Präsident von Engadin St. Moritz

Gedanken von Hugo Wetzel, Präsident von Engadin St. Moritz

Wenn wir davon ausgehen, dass die von uns nicht beeinflussbaren Faktoren, wie Kostenstruktur und Währung merklich höher sind als bei unseren direkten Nachbarn, können wir nicht davon ausgehen, preiswerter zu sein. Ein Gast, der in der Schweiz Ferien macht, erwartet auch keine tieferen Preise als bei unseren Mitbewerbern. Was er aber sicher von uns erwartet, ist mehr Leistung – und genau hier liegt unsere Chance. Denn Leistung ist direkt durch uns beeinflussbar. Überraschen wir unsere Gäste mit etwas mehr Leistung als ihre Erwartungshaltung vorgibt - und sie werden zu Hause davon erzählen.

Wenn wir davon ausgehen, dass den meisten Menschen ausserhalb ihres beruflichen Umfelds eine vertiefte Kenntnis über die Kostenstruktur gekaufter oder konsumierter Produkte und Dienstleistungen fehlt, wird der Preis zu einem Gefühl. Ein Gefühl, das stark von persönlich gemachter Konsumerfahrung geprägt wird. Ein Umstand, der dazu führt, dass je vergleichbarer Produkte und Dienstleistungen sind, desto intensiver ist der Preiskampf, dem sie ausgesetzt sind. Diese endet oft in einer Spirale, die fast immer nach unten führt. Ein Grund mehr, uns auf die direkt durch uns beeinflussbaren, einzigartigen und nicht vergleichbaren Leistungen zu konzentrieren. Dabei sollten wir jede überhöhte Preisgestaltung vermeiden, denn diese verletzen das Preisgefühl unserer Gäste. Was, auch wenn es Einzelfälle sind, sich auf das Image der gesamten Destination auswirkt und der Preis dadurch zum Destinationsthema wird.

Die Erkenntnis der Leistungsorientierung fordert uns auf, uns entlang unserer Kernwerte zu bewegen, denn sie verkörpern die Erwartungshaltung unserer Gäste und Fans. Eine Erkenntnis, die aus den im Markenprozess geführten Interviews stammt. Befinden sich unsere Leistungen im Einklang mit dem deklarierten Werteversprechen, sind leistungsorientierte Preise auch kein Thema.

Dass wir auf einem soliden Fundament weiterbauen können, zeigt auch eine vor kurzem veröffentlichte Studie der Wirtschaftsforscher der Crédit Suisse, welche zu dem Ergebnis kommt, dass St. Moritz und Zermatt die erfolgreichsten Wintersportorte der Schweiz sind. Besonders ins Gewicht fielen bei der Studie die Wirtschaftlichkeit und Wettbewerbsfähigkeit der einzelnen Orte. Besonders erfreulich ist dabei, dass neben St. Moritz auch Sils, Pontresina und Celerina zu den eindeutigen Gewinnern im Wintertourismus-Ranking gehören. Ein Artikel der NZZ greift diese Tatsache auf und lobt die Tourismusorganisation Engadin St. Moritz. Ein Umstand, welcher uns speziell freut, da er aufzeigt, dass der Destinationsgedanke von Leuchtturm und Territorium greift – ohne dabei das bestehende Steigerungspotenzial zu vergessen! 

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