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Galleria Monica de Cardenas

Zuoz

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Wir freuen uns, die Ausstellung «Vrooom?!» der Schweizer Künstlerin Christine Streuli ankündigen zu dürfen. Der Titel ist ein Zitat aus dem gleichnamigen Werk Roy Lichtensteins aus dem Jahr 1963. Ist es eine Explosion? Eine Implosion? Handelt es sich dabei um das lautmalerische Geräusch der Raserei? Oder vielmehr um die orthographisch leicht veränderte und immerzu drängende Frage des «Warum»?

Streulis Werke speisen sich aus Farben und Gesten, aus grafischen Elementen, Geometrie und Muster, die sie aus der vorhandenen Bildwelt wie unter anderem dem Internet, ihrem eigenen, umfangreichen Bildarchiv, Bilderbänden oder Textilien aus aller Welt generiert. Mit geplotteten Folien, Rastern, Flächen und Umrisslinien baut Streuli ihre Bildräume durch Abklatschen, Ausschneiden, Übertragen oder diversen Druckverfahren auf. Sie erreichen ihre hohe visuelle Dichte durch Schichten, Staffeln und Verschränken und sind sowohl Emotions-, als auch Informationsträger.

Obwohl Streulis Arbeiten sehr malerisch wirken, greift die Künstlerin kaum zum Pinsel. Vielmehr bildet sie Pinselspuren und Farbflecken ab. Streulis Arbeiten entfalten ihre besondere Energie durch Bildzeichen von Geschwindigkeit, Explosion, Geste, Temperatur und Räumlichkeit. Die Gemälde neigen immer mal wieder dazu, über den Bildrand hinaus auf die Wand zu expandieren und in den realen Raum einzudringen, indem sie präzise und sensibel mit der Architektur vor Ort in den Dialog treten. Die Künstlerin ist seit vielen Jahren bekannt für ihre immersiven Environments, die auf eine umfassende und persönliche Begehung und Besichtigung des Publikums abzielen.

Für die in Zuoz gezeigten Arbeiten malt die Künstlerin mit Tusche- und Druckfarben und verwendet Zitate aus ihrem eigenen Bildarchiv. Die Bildvorlagen wurden digital bearbeitet und mit Inkjet- Matrizen auf die Leinwände übertragen. Dabei handelt es sich um ein technisches Transferverfahren. Das Ergebnis ist die Koexistenz verschiedener Techniken, die sowohl der analogen als auch der digitalen Bildwelt zugehörig sind. Einzelne Farbschichten und -flecken werden aufgetragen und kurz vor dem Eintrocknen wieder abgewaschen. Was sichtbar bleibt sind Umrisse und Spuren. Das Anwesende und das Abwesende in Streulis Werken existiert simultan und ist gleichsam bedeutend.

Alle diese Elemente der Bildsprache sind Gegenstand der Untersuchung der Künstlerin: Oberfläche und Tiefe, Vergangenheit und Gegenwart, Original und Kopie, Illusion und Realität, An- und Abwesenheit werden durch Farbe, Form, Materialität und Entmaterialisierung immer wieder in Frage gestellt. In allen Werken der Ausstellung ist die intensive Auseinandersetzung mit der Malerei und ihren Gesten nicht nur ersichtlich, sondern nahezu greifbar. Sie sagt: «Gültige Gesten erkennen, lernen, sie geschehen zu lassen, um sie zu deuten, zu analysieren und zu wiederholen, immer wieder zu wiederholen. Einverleibung. Gesten, die in der Malerei von Relevanz sein können, zumindest als Gegenüber».

Christine Streuli, 1975 in Bern geboren, lebt in Berlin, wo sie an der Universität der Künste lehrt. Wichtige Ausstelllugen sind: 2007 vertrat sie die Schweiz an der Biennale in Venedig, 2008 im Kunsthaus Aarau, 2009 im Kunstverein Oldenburg, 2010 im Museum Marta Herford in Herford, Deutschland, 2013 im Kunstmuseum Luzern und im Haus Am Waldsee in Berlin, 2014 an der Biennale in Sydney, 2020 im Kunstmuseum Thun

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  • Handwerkskunst
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