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Von der Lärche zum Gletscher

Lägh Cavloc und die Fornohütte

Der Lägh (Bregagliot für See) Cavloc zählt zu den schönsten Ausflugszielen im Engadin. Damit einher geht seine Beliebtheit. Während der See das Ziel der meisten Tagestouristen ist, zieht es die Bergwanderer weiter in das Tal hinein, ins Val Forno. Entweder zum Pass Muretto über den man ins Val Malenco gelangt und sich somit auf den Spuren der Schmuggler befindet oder man nimmt bei Plan Canin den rechten Abzweiger zur Fornohütte. Eine Perle unter den SAC-Hütten mit köstlichem Essen.

Frühling, Sommer, Herbst, Winter – der Lägh Cavolc ist immer einen Ausflug wert. Der See liegt umgeben von Lärchen idyllisch auf 1907 m ü. M. und ist zu Fuss und mit dem Bike gut und einfach erreichbar. Im Hintergrund ragen die Pizzi dei Rossi in die Landschaft, die sich bei windstillen Verhältnissen im See spiegeln. Im Sommer laden entweder die Grillstellen rund um den See zum Verweilen ein oder man nimmt auf der Terrasse bei Sandro Marazzi Platz und lässt sich kulinarisch verwöhnen. Essen, das auf Holz gekocht wird, schmeckt anders, noch besser – und das ist hier der Fall. Bevor Sie sich auf den Rückweg machen, lohnt sich der Besuch bei der Alp Cavloc – der Ziegenkäse, der hier produziert wird, ist eine weitere Sünde wert.

Über Bitabergh und den Pass dal Caval

Wer etwas länger wandern möchte, der nimmt beim Parkplatz in Orden zuerst den Weg über die Staumauer, durch den Lärchenwald dem Schmugglerweg folgend bis zum Bitaberghsee. Von hier aus führen zwei Wege zum Lägh Cavloc, wobei der längere der beiden über Motta Salecina und den Pass dal Caval führt. Von Motta Salecina hat man einen wunderschönen Blick ins Bergell und über den Silsersee. Im Sommer blühen die Alpenrosen um die Wette und der Blick von oben auf den Lägh Cavloc ist jeden Schritt wert. Die gleiche Wanderung ist ebenfalls in umgekehrter Richtung machbar. Sollten Sie eine Abkühlung nötig haben – nur zu, der Lägh Cavoloc enttäuscht auch dahingehend nicht.

Die Fornohütte

Der Weg durchs Val Forno bis zur SAC Hütte führt Sie durch sämtliche Vegetationsstufen einer grossartigen Gebirgslandschaft – von den Wäldern Malojas durch die Alpenrosenfelder und Wiesen oberhalb des Lägh da Cavloc bis in ein Gletschervorfeld mit vielen Murmeltieren. Am See und der Alp vorbei biegt der Wanderweg bei Plan Canin nach rechts ins Val Forno ab. Der Anstieg bis zur Gletscherebene ist gemächlich. Die letzte Stunde führt über einen Zickzack-Weg steiler hinauf – dafür ist die Hüttenflagge und somit das Ziel in Sicht. Gastgeber sind Alena und Beat Kühnis mit der gemeinsamen Tochter Lara und dem Hüttenteam. Ein Markenzeichen der Hütte ist das gute Essen – wer also auch nur einen Tagesausflug macht, ohne in der Hütte zu übernachten – das Essen aus dem Rucksack können Sie sich für später aufbewahren. Lieber geniessen Sie hier ein paar selbstgemachte Capuns – auf 2574 m ü. M. – wenn das kein Highlight ist!

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