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Streifzug durch Kultur und Geschichte

Kunst und Kultur
Lej da Staz

Das Engadin kann mit seiner Fülle an aussergewöhnlichen Bauten und Sehenswürdigkeiten als ein einziges grosses Museum betrachtet werden. Die Werke lassen sich mit schönen Spaziergängen verbinden, wodurch man zwischen den einzelnen Objekten den Kopf etwas auslüften und die wunderbare Landschaft geniessen kann.

Grosse Dächer, massive Steinmauern und kunstvolle Sgraffiti prägen den unverwechselbaren Baustil der alten Engadinerhäuser. Diese vereinen unter ihren Dächern jeweils genügend Platz für einen Stall, Schlaf- und Wohnräume, Vorratskammer und ein Heulager. Herzstück des Hauses ist dabei die Stüva, eine meist mit Arvenholz getäfelte Wohnstube und oft direkt über dem Stall gelegen, um die Körperwärme der Tiere zum Heizen zu nutzen.
An der Fassade der massiven Hauswände fallen oft schmückende Zeichnungen auf. Diese Verzierungen entstehen in sogenannter Sgraffito-Technik, bei der die Muster in den noch feuchten Verputz gekratzt werden.
Die malerischen Engadinerhäuser sind im Engadin noch weit verbreitet, was zum Zauber der Dorfbilder beiträgt. Diesen erlebt man am besten, indem man mit wachsamem Auge durch die engen Gassen des Dorfkerns schlendert und die Aufmerksamkeit auf die vielen kleinen Details richtet, die es an den Fassaden zu entdecken gibt.

Kulturelle- und historische Wanderungen

Auf den Spuren der Gotteshäuser

Ob katholisch, evangelisch oder reformiert: Jedes Dorf im Engadin hat seine eigene Kirche, in den meisten finden sich sogar mehr als eine. Sie variieren in Stil, Baujahr und Grösse, doch sehenswert sind sie alle. Etwa die Kirche von Sils-Maria, die 1579 als eine der ersten protestantischen Kirchen in Graubünden erbaut wurde, oder die Kirche San Gian von Celerina, die ihre denkmalgeschützte Ansicht auch einem Blitzeinschlag zu verdanken hat. Bei den St. Moritzer Kirchen St. Karl und St. Mauritius lohnt sich der Blick hinauf zu den Fenstern, die vom bekannten italienischen Maler Enrico Leone Donati gestaltet wurden.

Reformierte Kirche San Gian

Die Top - Sehenswürdigkeiten im Engadin.

Kunst und Kultur

Es werde Licht

St. Moritz ist gut bestückt mit Statuen, Brunnen und Denkmälern, welche die Geschichte des Ortes erzählen. Etwa die Strassenlaterne gegenüber dem Kulm Hotel. Sie erinnert an das erste Mal, als die Schweizer Nacht von elektrischem Licht erhellt wurde. Geschehen ist dies am 18. Juli 1879 im Speisesaal des Kulm Hotels von Johannes Badrutt. Auch ihm ist eine Statue gewidmet, denn er hat dem Engadin neben dem Strom auch das Grandhotel Kulm beschert und den Wintertourismus lanciert. Letzteres gelang ihm, indem er seinen Sommergästen aus England erzähle, dass sie auch im sonnenbeschienenen Winter hemdsärmelig draussen sitzen könnten. Er wettete mit ihnen: Sie sollten im Winter zurückkehren und sich selbst überzeugen. Sollte er zuviel versprochen haben, würde er ihnen die gesamten Reisekosten zurückzahlen. Badrutt gewann seine Wette, die Kunde machte die Runde und der Wintertourismus war geboren.

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