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SINE SOLE SILEO» - die genaueste Sonnenuhr der Welt!

Muottas Muragl

SINE SOLE SILEO» - die genaueste Sonnenuhr der Welt!

«Mach’ es wie die Sonnenuhr …»

… zähl’ die heit’ren Stunden nur.» Und davon gibt es im sonnenverwöhnten Engadin glücklicherweise mehr als genug. Welche heitere Stunde es genau schlägt, verrät Ihnen auf Muottas Muragl «Sine Sole Sileo», die genaueste Sonnenuhr der Welt.

Wer in der Antike wissen wollte, wie spät es ist, blickte sowohl zum Himmel auf als auch auf den Boden nieder, denn die Beziehung von Sonnenstand und Schattenlänge stellte seit jeher die Basis unserer Zeitvorstellung dar. Die Sonne trügt nie, zuverlässig zieht sie ihre Bahn in einem Bogen von Osten über Süden nach Westen. Erreicht sie ihren höchsten Stand, ist es 12 Uhr mittags. Wohlgemerkt: 12 Uhr mittags am Beobachtungsort!

«Wahre Ortszeit» vs. «Armbanduhrzeit»

Jede Sonnenuhr zeigt nämlich diese sogenannte wahre Ortszeit an, die vom jeweiligen Längengrad des Standorts abhängt. Blicken wir aber auf unsere Armbanduhr, erfahren wir von ihr die mechanische Uhrzeit, die aus praktischen Gründen weniger Änderungen unterliegt. Wie verwirrend wäre es doch, wenn wir mit jedem kleinen Ortswechsel unsere Uhr vor- oder zurückstellen müssten! Und hier liegt der Clou der Sonnenuhr von Muottas Muragl: Der Konstrukteur Fred Bangerter hat das Zifferblatt mit weiteren drehbaren Scheiben ergänzt, um individuelle Zeitkorrekturen zuzulassen. Mit dem faszinierenden Ergebnis, dass seine Sonnenuhr «Sine Sole Sileo» (lateinisch: Ohne Schatten schweige ich) auch die aktuelle mechanische Zeit bis auf 10 Sekunden genau anzeigt.

Jahreszeitlich abhängige Ablesung

Um zu jedem Tageszeitpunkt eine Ablesung zu ermöglichen, entschied sich Fred Bangerter für eine sogenannte Äquatorialsonnenuhr, deren Zifferblatt parallel zur Äquatorebene liegt. Die notwendige Neigung von 43.5° auf Muottas Muragl gewährleistete er, indem er die Sonnenuhr an einem Findling montierte – und ihr damit auch eine ganz besondere Ästhetik verlieh. Kleiner Nebeneffekt dieser Anbringung: Die Sonnenstrahlen scheinen nur während des Sommerhalbjahres (21. März bis 23. September) auf das Zifferblatt, da die Sonne im Winterhalbjahr dafür nicht hoch genug steht.

Und so geht’s

  1. Die Infotafel neben der Sonnenuhr verrät Ihnen den notwendigen Zeitkorrekturwert, auf den Sie die mittlere Drehscheibe einstellen.

  2. Nun drehen Sie die oberste Scheibe und richten auf diese Weise die darauf vermerkte Justierlinie präzise auf den Zeigerschatten aus.

  3. Sowohl auf der obersten als auch auf der mittleren Scheibe können Sie anhand der 5-Sekunden-Skalen die Zeit extrem genau ablesen.

Zeitmesser auch bei Vollmond

Während die Sonne nur im Sommerhalbjahr voll auf das Ziffernblatt scheint, kommt im Winterhalbjahr die Zeit der Mondschattenlesung. Einen genügend klaren Mondschatten erleben Sie bei Vollmond und in den vier Nächten davor und danach. Dazu muss die hellgoldene Himmelsscheibe allerdings genügend hoch stehen, was nicht immer der Fall ist. Auskunft über die geeigneten Mondnächte erhalten Sie vor Ort im Romantik Hotel Muottas Muragl oder hier zum Download.

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