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Urlaub unter Bündner Palmen

Ausflugsziele im Süden
AusflügeVal PoschiavoDas Bergell
Urlaub unter Bündner Palmen
Der Weg ist das Ziel ist das Ziel. Macht keinen Sinn? Oh, doch!

Denn auf dem Weg in die südlichsten Bündner Täler kommen Sie nicht mehr aus dem Staunen heraus, und auch am Ankunftsort ziehen unberührte Alpenlandschaften, einzigartige Kulturdenkmäler und natürlich die “Italianità” die Besucher in ihren Bann.

Palmen Express

In St. Moritz haben Sie die Wahl: Möchten Sie in den Postauto-«Palm Express» steigen, der Sie an eines der malerischsten Fleckchen der Welt bringt: ins Bergell - dem “Tal der Künstler” - , vorbei an den abwechslungsreichsten Landschaften der Schweiz?
Oder steht ein Ausflug ins Schweizer Palmenparadies auf dem Urlaubsprogramm? Dann erwartet Sie eine unvergleichlich spektakuläre Alpenüberquerung mit der Rhätischen Bahn (RhB), deren atemberaubende UNESCO-Welterbestrecke «Berninalinie» ins wildromantische Val Poschiavo führt.

Val Poschiavo - farbenfrohe Ferienregion

Nachdem die RhB auf 2253 Metern über Meer ihre höchstgelegene Station Ospizio Bernina passiert, lässt sie Schnee und Kälte hinter sich. Hinunter geht es nun - Sonne, Palmen und italienischem Flair entgegen. Im Val Poschiavo verschmelzen Naturgenuss und Kulturerlebnis zu einem sommerlichen Dolce-Vita-Erlebnis. «Authentisch» ist ein Wort, das Ihnen sicherlich unablässig in den Sinn kommt, wenn Sie in den hübschen Städtchen über italienisch anmutende Piazzen schlendern, sich mit köstlichen Pizzoccheri verwöhnen oder die original erhaltenen Kulturdenkmäler bewundern.

Alp Grüm
Lago Bianco
Alp Grüm

Stadt …

Im Städtchen Poschiavo kommen Kulturfreunde voll auf ihre Kosten, denn die schönen Patrizierhäuser und die hübsche Piazza sind nur einige der architektonischen Besonderheiten. Auch das einst von Emigranten errichtete "Spaniolenviertel" lädt mit seinen bunten Häusern zu einem Spaziergang ein. Für das leibliche Wohl sorgen zahlreiche Beizen und Ristoranti mit hausgemachten Puschlaver und Engadiner Spezialitäten.

… Land …

Unberührte Natur, ein atemberaubendes Alpenpanorama und kulinarische Köstlichkeiten samt Veltliner Weinen erwarten Sie auf der Alp Grüm auf 2091 Metern über Meer. Bequem mit der RhB, aber auch mit einer Wanderung oder Biketour erreichbar, sollte man sich auf ein Gefühl grenzenloser Freiheit einstellen, das den Besucher ansonsten recht unvorbereitet überwältigen wird. Der Anblick des schroff-majestätischen Berninamassivs, dem ehrfurchteinflössenden Palügletscher und dem saphirblauen Lago di Poschiavo kann einen schon umhauen. Also am Besten gleich hinsetzen auf die Sonnenterrasse des Albergo Ristorante Alp Grüm und sich einen Teller dampfender Pizzoccheri oder ein saftiges Cordon Bleu bestellen.

… Fluss

Nächster Halt: Cavaglia. Auf einer Hochebene gelegen, teilt das Bachbett des Cavagliasco die Wiesen. Ein Wanderweg bringt Sie zu einem wahren Kleinod der Natur: «Marmitte dei Giganti» - die «Töpfe der Riesen» - nennt der Volksmund die kreisrunden Felslöcher, die sich bis zu 10 m in die Tiefe bohren und teilweise den Blick auf einen reissenden Strom eisblauen Gletscherwassers freigeben. Entstanden durch Steine, die durch die starken Strudel zum Rotieren gebracht wurden und so im Laufe der Jahrtausende den Fels ausschliffen, sind die Gletschermühlen prähistorische Zeugen der Alpenentstehung. Für Erwachsene ein unglaubliches Faszinosum - für Kinder natürlich erst recht ein Abenteuer! Kein Wunder, begleitet sie doch «Grummo, der Riese» durch den Gletschergarten. Sein Bilderbüchlein mit allerlei Wissenswertem über Gletscher und ihre Entstehung erzählt Grummos Geschichte und lässt die jungen Forscher das Rätsel lösen, wie er zum Riesen wurde.

Das Bergell - inspirierende Idylle

Wie es sich für ein Tal gehört, das unser Engadin mit Italien verbindet, liegt hier die «Italianità» - die italienische Wesensart - in der sonnengewärmten Luft. Weltbekannte Künstler wie Giacometti oder Segantini wurden hier sesshaft und verewigten diese wilde Alpenschönheit zwischen Gletschern und Palmen in ihren Kunstwerken.

«Die Schwelle zum Paradies» …

… nannte Giovanni Segantini das bezaubernde Dorf Soglio, das wie ein Schmuckstück auf einer von der Sonne verwöhnten Bergterrasse liegt. Auch wenn Soglio nachweislich bereits in prähistorischer Zeit besiedelt und erstmals 1219 urkundlich erwähnt wurde, sind die beiden Mammutbäume, die im Garten des barocken Palazzo de Salis wie Säulen der Erde in die Höhe ragen, keine Zeugen jener Zeit: 1884 aus den USA importiert, prägen sie - wie auch die Kirche San Lorenzo - heute dennoch das Dorfbild. Denkt man sich jetzt noch die farbenfrohe Blumenpracht Soglios hinzu, wünscht man sich selbst Pinsel, Palette, Leinwand und zumindest ein bisschen Talent herbei, um diesen paradiesischen Moment festhalten zu können.

Soglio